Eines Oktobertags 2016, nach dem Mittagessen meiner damals zweijährigen Tochter, war für mich klar: So kann es nicht weitergehen. Zur Geburt meiner Tochter bekam ich einen Plastikteller geschenkt. Ich bemühte mich, so bio wie möglich zu sein – und merkte schnell: Meine Tochter isst den Plastik mit. Der Teller wurde brüchig, zersplitterte irgendwann am Boden. Und ich fragte mich: Warum gibt es keine bessere Alternative? Also fing ich an zu suchen. Und fand Emaille – ein Material, das Jahrzehnte übersteht, ohne Giftstoffe, ohne Schnickschnack. Stahlkern, Glasbeschichtung, gebrannt im Ofen. Ehrlicher als alles, was ich je in einem Laden gefunden hatte. Diese Einfachheit hat mich inspiriert. Und ich habe entschieden: Ich entwerfe meinen eigenen Teller – und lasse ihn produzieren. So entstand YIV.